Interview mit Baltrum Urlauberinnen
Das folgende Interview fand am 06.07.2009 auf der Terrasse eines gastronomischen Betriebes im Westdorf Baltrums statt. Befragt wurden zwei Freundinnen im Alter von Mitte Vierzig, die Anfang Juli 2009 zusammen einen Urlaub auf Baltrum verlebt haben. Die realen Namen der beide Frauen werden im Folgenden nicht genannt, um den Schutz der Persönlichkeitsrechte der Interviewpartnerinnen gewährleisten zu können. Es werden lediglich die frei gewählten Namen: "Rita" und "Ursula" verwendet.
Red: Na, Sie Beide scheinen ja Ihren Spaß zu haben. Ich schätze, Ihr Aufenthalt hier auf Baltrum gefällt Ihnen außerordentlich gut.
Rita: Das hat eigentlich nichts mit Baltrum zu tun. Wenn wir Beide zusammen sind, dann haben wir immer viel Spaß und gackern die ganze Zeit so wie eben.
Ursula: Und das soll auch so bleiben. Im Alltag ist das Leben ohnehin ernst genug, da darf man sich im Urlaub ja wohl amüsieren, oder?
Red: Aber selbstverständlich. Ihre gute Laune gönne ich Ihnen natürlich völlig. Und die Laune steckt ja auch an, was ich gut finde. Sind Sie Beide allein hier auf Baltrum oder wartet der Rest der Familien hier noch irgendwo auf Sie?
Ursula: Wir machen alleine Urlaub hier. Rita ist zur Zeit ohnehin Single und ich laß meinen Mann einfach mal zu Hause.
Rita (lachend): Mit einem Mann in Urlaub zu fahren, das ist ja auch wie "Holz in den Wald tragen".
Red: Und wie lange bleiben Sie hier? Längere Zeit oder machen Sie nur einen Kurzurlaub?
Rita: 10 Tage sind wir hier. Eine Bekannte hat uns Baltrum und auch gleich eine gute Hotel-Pension empfohlen.
Red: Und, war die Empfehlung Ihrer Bekannten gut?
Ursula: Ja, das ist alles völlig in Ordnung hier. Unser Hotel ist wirklich toll. Es könnte hier im Ort höchstens ein paar mehr Kneipen geben.
Rita: Ach, Ursula, das reicht schon an Kneipen. Bislang haben wir uns doch jeden Abend gut amüsiert, oder? Und außerdem wollen wir hier ja auch abschalten und uns entspannen.
Red: Was machen Sie so zur Entspannung?
Rita: Also, wir gehen selbstverständlich viel an den Strand und liegen faul in der Sonne herum. Außerdem spazieren wir auch sehr gerne einfach nur ein wenig über die Insel.
Ursula: Ja, und ich laß mich auch noch häufiger Mal massieren. Das ist eine echte Wohltat. Hier gibt es ja Möglichkeiten und Wellnessangebote genug.
Red: Und Schwimmen oder ein sonstiger Sport, mach Sie diesbezüglich gar nichts? Sie Beide wirken doch so agil.
Ursula: Agil sind wir selbstverständlich, Aber auf der anderen Seite auch ziemlich faul. Schwimmen würde ich ja gerne öfter einmal aber meistens ist es mir zu kalt, um ins Meer zu gehen. Aber im Hallenbad hier, da waren wir immerhin schon zwei Mal zum Schwimmen.
Rita: Also ich bin ja auch zumindest einmal im Meer geschwommen. Letzten Freitag, da hatten wir hier fast 30 Grad und so eine seltene Gelegenheit wollte ich dann doch ausnutzen.
Red: Wie lange sind Sie im Übrigen schon hier auf der Insel? Ihren Erzählungen zufolge dürften Sie ja schon ein paar Tage länger hier sein.
Ursula: Stimmt leider. Unser Urlaub neigt sich schon wieder dem Ende zu. Aber drei Tage haben wir immerhin noch, bevor wir wieder nach Hause und an die Arbeit müssen.
Red: Und, wie ich Sie Beide einschätze, wollen Sie aus den letzten drei Tagen sicher noch Alles herausholen und jede Menge erleben, oder?
Ursula: Aber natürlich. Wir werden noch einmal richtig Gas geben. Heute Abend zum Beispiel, da machen wir noch einmal richtig Party.
Rita: Und morgen machen wir vielleicht auch mal eine Tour über den Gezeitenpfad. Das soll ja richtig interessant sein.
Red: Gezeitenpfad? Ich glaube, da habe ich eben auch irgendein Plakat gesehen. Aber, was ist das denn genau?
Ursula: Das hat man uns im Hotel empfohlen. Das ist so eine Art Lehrpfad, wo man an verschiedenen Stationen viel über die Insel und das Wattenmeer erfahren kann. Soll angeblich Spaß machen und ist zudem auch noch ein netter Spaziergang.
Rita: Apropos Spaziergang. Wir sollten auch noch einmal eine Wattwanderung mitmachen, da hätte ich auch wohl noch Lust zu.
Ursula: Wenn wir das zeitlich noch schaffen, bin ich natürlich dabei. Könnte mittlerweile aber etwas knapp werden mit der Zeit.
Red: Ach, das werden Sie schon noch schaffen. In drei Tagen, da kann man noch jede Menge machen und erleben.
Ursula: Ja, da haben Sie recht. Ich glaube eigentlich ja auch, daß wir das noch hin bekommen werden.
Red: Also, ich wünsche Ihnen zumindest, daß Sie noch alles schaffen, was Sie sich in Ihrem Urlaub vorgenommen haben. Ich muß mich jetzt allerdings leider von Ihnen verabschieden, da ich so langsam mal zum Fähranleger laufen muß. Und für Ihre Party heute Abend wünsche ich Ihnen natürlich ganz besonders viel Spaß.
Rita: Vielen Dank, den werden wir sicherlich haben.
Ursula: Das denke ich auch. Und Ihnen auch alles Gute.
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